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| Rotenburg. (r/gm). Mit vier Segelflugzeugen nahm der Verein für Luftsport am Gerd-Zeiger Vergleichsfliegen in Stade teil. Neben den Rotenburger Aktiven beteiligten sich auch fast alle anderen Segelflugvereine aus dem Elbe-Weser-Dreieck.
So waren in drei Wertungsklassen insgesamt 35 Segelflugzeuge am Start. Geflogen wurden Strecken zwischen 50 und 110 Kilometern – allerdings fanden an nur einem von vier Tagen Wertungsflüge statt, weil das Wetter es mit Organisatoren und Teilnehmern nicht gut meinte. Ein Wertungsflug beginnt mit dem Überfliegen der Abfluglinie und endet mit dem Überfliegen der Ziellinie. Zwischen den Wendepunkten ist die Wahl des Flugwegs Sache des Piloten. Ebenso ist dem Piloten die Wahl des Abflugzeitpunktes innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters freigestellt. Will heißen: Neben der Beobachtung des aktuellen Wetters (und natürlich der eigentlichen Flugtechnik) sind auch die Einschätzung der Wetterentwicklung und taktische Überlegungen zentrale Bestandteile des Wettbewerbs. Der Beweis, dass alle Wendepunkte umrundet wurden, erfolgt durch einen elektronischen Logger, der die Wegdaten per GPS aufzeichnet. |
Die beste Platzierung des Verein für Luftsport Rotenburg, Platz 5 in der Clubklasse, errangen Wilhelm Janssen und Christian Rinn mit dem Doppelsitzer ASK21. Die Rotenburger hatten ihren Flugbetrieb an den vier Wettbewerbstagen komplett nach Hoya verlegt, um die Gemeinschaft und den Austausch mit den benachbarten Segelflugvereinen zu fördern. Im kommenden Jahr findet das Gerd-Zeiger Vergleichsfliegen in Rotenburg statt. Mehr vom Segelfliegen in Rotenburg und dem Gerd-Zeiger-Vergleichsfliegen finden Interessierte auf der Internetseite www.VfL-Rotenburg.de. |
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