|
|||||||||
|
|||||||||
|
VON WIBKE WOYKE Rotenburg. (ww). Der Verein für Luftsport Rotenburg macht sich für eine besondere Veranstaltung bereit: 2006 finden in der Wümmestadt vom 20. bis 30. Juli die Niedersächsischen Segelflugmeisterschaften (NSM) statt. Der Verein
ist damit nach 1985, 1991, 1997, 2001 und 2004 bereits zum sechsten Mal Ausrichter. |
|
||||||||
| Im Vorfeld der Hauptversammlung der Segelflieger des Landesverbands (LV) Niedersachsen werde bereits gefragt, welcher Verein Lust und Zeit hätte, die NSM auszurichten. Dazu müsse natürlich auch
das Umfeld (sprich Fluggelände) passen. „Und so bewerben sich dann nur noch sehr wenige Vereine um die Ausrichtung. Denn da so eine Meisterschaft mit hohem personellen Aufwand betrieben werden muss, ist es immer schwierig, seine Mitglieder im Verein dazu zu bringen, ihren Sommerurlaub
zu opfern“, berichtet von Fintel. Offizieller Ausrichter der NSM ist der LV Niedersachsen. Von dort wird die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf an den Verein übertragen, der den Zuschlag erhalten habe. Die Ausrichtung der Meisterschaft bringe aber nicht nur Stress mit sich. Sie habe auch Vorteile. Von Fintel: „So eine Veranstaltung ist recht werbewirksam für den Verein und den Segelflug überhaupt. Für uns ist weiterhin wichtig, dass wir nach außen hin den Betreibern sowie der örtlichen Politik zeigen können, dass wir den Platz auch nutzen.“ Rund 80 Teilnehmer werden erwartet. Geflogen wird in vier Wettbewerbsklassen: Doppelsitzerklasse, Clubklasse, Standardklasse sowie FAI-15-Meter-Klasse. Diese unterscheiden sich durch die Leistungsdaten der Flugzeuge, was auch mit der Bauart der Maschinen zusammenhängt. |
Der Verein sucht übrigens noch Sponsoren für die Meisterschaft und hofft dabei auf die Unterstützung durch örtliche Betriebe und Unternehmen. Dabei geht es nicht gleich um Groß-Sponsoring, sondern beispielsweise darum, Getränkemärkte zu finden, die die Abschlussfeier der
Meisterschaft unterstützen.
Doch die NSM ist nicht die einzige Veranstaltung, die der Verein für 2006 plant. Auch ein Vergleichsfliegen (vier Tage, um Pfingsten) soll es geben. „Das ist ein kleiner inoffizieller Wettbewerb, an dem im Schnitt fünf bis sieben
Nachbarvereine teilnehmen. Rund 30 Maschinen aller Art gehen an den Start“, erklärt von Fintel. Der Wettstreit diene auch dazu, die anderen Clubs besser kennen zu lernen und Spaß miteinander zu haben. |
||||||||
|
|||||||||