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Stintessen 2007
Die Begeisterung für das Stintessen ist ungebrochen. Für 17.-€ hieß es Stint satt. Auch in diesem Jahr genossen wieder ein gutes Dutzend Flieger und Flugbegeisterte den wohlschmeckenden Stint bei ausgebuchter Fischerhütte und Volksfeststimmung. Zum Klang des Schifferklaviers lief
unser Stintkönig zur Höchstform auf und garnierte triumphierend den Speiseteller mit seinen Trophäen. Dies war das 5. Stintessen des VfL-Rotenburg. Neben den gebratenen Stintspießen gab es Lachs, Bratkartoffeln und verschiedene Salate. Auf dem reichhaltigen
kalten Büffet sind weitere köstlich zubereitete Speisefische zu finden.
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zur Geschichte
Die wenigen Fische die noch in der Elbe gefangen werden (vor allem Aale) gerieten Anfang der 80er Jahre in Verruf - wegen hoher Schadstoffmengen in ihrem Fleisch. Der Stint hat dieses Manko nicht: Weil er nur zum Laichen in die Elbe kommt und in dieser Zeit nicht frisst, kann er Umweltgifte
nicht aufnehmen.
Deshalb begannen Grube's (Elbfischer aus Fliegenberg im Landkreis Harburg), den Stint modern zu vermarkten. Sie begeisterten Gastronomen für den deftigen regionalen Schmaus, Restaurant-Kritiker lobten den Fisch als "vergessene regionale Delikatesse". Dies wurde ein so großer Erfolg,
dass man heute das Stintessen als Norddeutsches Kultessen bezeichnet.
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